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Gedenkstätte Yad Vashem erinnert auch an jüdisches Leben im Westmünsterland
Einem dunklen Kapitel der Heimatgeschichte begegnete Johannes Röring (CDU) bei einer Reise des Kardinal-Höffner-Kreises (KHK) der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nach Israel. Angeführt wurde Delegation vom Vorsitzenden des KHK Herrmann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Familienministerium.
Die Gedenkstätte Yad Vashem besteht unter anderem aus der Halle der Erinnerung, der Allee der Gerechten unter den Völkern, der Halle der Namen, dem Denkmal für die Kinder sowie dem Tal der Gemeinden. In letzterem wird auf rund 100 Steinwänden der über 5000 jüdischen Gemeinden gedacht, die während des Holocausts ausgelöscht wurden. Darunter befinden sich auch Gemeinden aus dem westlichen Münsterland wie Borken, Bocholt, Vreden und Ahaus.
Johannes Röring: „Der Besuch in Yad Vashem war sehr bewegend. Die Verfolgung und Ermordung jüdischer Mitmenschen und die Zerstörung der jüdischen Gemeinden in unserer Region ist ein dunkles Kapitel unserer Heimatgeschichte, das wir niemals vergessen dürfen.“ Er begrüße es deshalb, dass sich die regionalen Heimatvereine auch intensiv mit dem jüdischen Leben in Münsterland, z. B. mit der Biographie des Rabbi Selig Wolff, auseinandersetzen.
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