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20.02.2017, 14:52 Uhr
Röring: „Flüchtlingskrise ohne ehrenamtliches Engagement nicht zu bewältigen.“
Flüchtlingshelfer aus dem Kreis Borken zu Besuch in Berlin.
Berlin, 20.02.2017.
Der Vredener CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring hat in der vergangenen Woche zahlreiche Flüchtlingshelfer aus dem Kreis Borken nach Berlin eingeladen. Während der viertägigen Fahrt hatte die Reisegruppe, bestehend aus Helfern aus Borken, Heiden, Raesfeld und Stadtlohn, die Gelegenheit, sich unter anderem über die Geschichte der Stadt Berlin zu informieren und das Finanzministerium zu besuchen. Den Höhepunkt stellte aber sicherlich der Besuch des Bundestags mit einem Gespräch mit Johannes Röring dar.
 
Im Rahmen dieses Gesprächs bedankte sich der Abgeordnete für all die Zeit, die die ehrenamtlichen Helfer im Kreis Borken investieren, um den Flüchtlingen bei ihrer Asylbewerbung unterstützend zur Seite zu stehen und ihnen die Integration zu erleichtern. Johannes Röring sagt hierzu: „Ehrenamtliches Engagement ist für unsere Gesellschaft von essentieller Bedeutung. Vor allem im letzten Jahr zeigte sich, dass die Flüchtlingskrise ohne die tatkräftige Unterstützung der Helfer nicht zu bewältigen gewesen wäre.“
 
In der anschließenden Diskussion waren sich alle Anwesenden einig, dass das Asylrecht ein Grundrecht bleiben sollte, das jedem zusteht, der vor Kriegen flüchtet und es durch sein Handeln hierzulande nicht verwirkt. Zudem wünschten sich die Flüchtlingshelfer ein Einwanderungsgesetz, um integrierten Geflüchteten auch über die Zeit der Unsicherheit in ihrer Heimat hinaus eine nachhaltige Bleibeperspektive zu ermöglichen. 
 
Aber nicht nur die Flüchtlinge waren Teil der Debatte. Auch die Herausforderungen bei der Digitalisierung und die Wichtigkeit des Breitbandausbaus im Kreis Borken wurden im Gespräch herausgestellt. Hier verwies Röring auf die gute Arbeit der Kommunen im Kreis, die sich immer wieder um Fördergelder bemühten und wie zuletzt die Stadt Isselburg für ihre Arbeit belohnt werden.