"Geschlossen ins Wahljahr 2017"

Johannes Röring zu Gast bei der CDU Gescher

Am vergangenen Sonntag lud der CDU-Stadtverband Gescher zum traditionellen Neujahrsempfang ein. Nach den Grußworten des Stadtverbandvorsitzenden Ferdinand Hölter, Bürgermeister Thomas Kerkhoff und des Landtagsabgeordneten Bernhard Schemmer gab Johannes Röring einen Ausblick auf das Wahljahr 2017.
 

 In seiner gut 15-minütigen Rede sprach der Vredener CDU-Bundestagsabgeordnete von der Bedeutung der bevorstehenden Wahlen in diesem Jahr. So sei es von essentieller Bedeutung, dass bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai ein Machtwechsel herbeigeführt werde. Nicht zuletzt die teils desolaten Ergebnisse bei der PISA-Studie oder im Bereich Wirtschaftswachstum/Wirtschaftlichkeit zeigten, wie das vorhandene Potential des einwohnerstärksten Bundeslandes durch die aktuelle Regierung nicht genutzt werde. Hier wäre es wichtig, dass die CDU als Regierungspartei den Kurs von Rot-Grün ändere und die Kommunen wieder stärke, damit diese wieder mehr Handlungsmöglichkeiten hätten. Nicht zuletzt die Haushaltsplanung der CDU auf Bundesebene, bei der zum vierten Mal in Folge auf neue Schulden verzichtet werden kann, zeige, wie vernünftiges Haushalten funktionieren kann: „Wir geben nur das aus, was wir nachhaltig haben. Natürlich gehören zu einer so guten Lage auch gute Gesamtumstände. Aber gute Umstände werden offenbar von manchen Regierungen besser genutzt als von anderen.“

Auch hinsichtlich der Bundestagswahl im September sei es wichtig, dass Angela Merkel mit einer starken CDU im Rücken das Land weiter als Bundeskanzlerin regieren könne. Merkel stehe für Stabilität, die in Zeiten der Unsicherheit mehr wert sei, als je zuvor - von der Euro-Krise über die Flüchtlingskrise bis hin zum Brexit und dem Aufstieg rechtspopulistischer Bewegungen. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe das Land durch alle Krisen geführt, so dass Deutschland so gut dastehe wie noch nie zuvor. Und das nach den Leitlinien christlich-demokratischer Werte. 
Auch hinsichtlich des eigenen Wahlkampfs gab Johannes Röring einen kleinen Ausblick. Hier werde die Stärkung und Entwicklung des ländlichen Raums im Mittelpunkt stehen. Speziell das Münsterland gehöre zu den attraktivsten Regionen des Landes und dies gelte es weiter auszubauen: Durch den Breitbandausbau bis in die letzten Ecken und durch die Ansiedlung von Unternehmen in der Region. So könne man die jungen Fachkräfte nach ihrer Ausbildung oder dem Studium in der Region halten.
 

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