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04.01.2017, 10:00 Uhr
Vom Praktikanten zum Wahlkreismitarbeiter
Der Rekener Daniel Schemmer absolvierte drei Monate lang ein Praktikum im Bundestagsbüro von Johannes Röring und löste zu Jahresbeginn Heike Wermer, die sich ihrem Landtagswahlkampf widmen möchte, als Wahlkreismitarbeiter ab. Im Folgenden berichtet er von seinen Erfahrungen aus Berlin:
"Im Rahmen meines Masterstudiums „Demokratische Politik und Kommunikation“ an der Universität Trier habe ich im Büro von Johannes Röring mein dreimonatiges Pflichtpraktikum absolviert. Ich habe mir im Vorfeld erhofft, in dieser Zeit nach den theoretischen Erfahrungen aus dem Studium einen praktischen Einblick in die parlamentarischen Abläufe im Deutschen Bundestag gewinnen zu können. Und ich wurde nicht enttäuscht!

Ich habe Herrn Röring sowohl in die AG Landwirtschaft und Ernährung der CDU/CSU-Fraktion, als auch zum Gesprächskreis Landwirtschaft begleitet. Hier habe ich erfahren, wie inhaltliche Arbeit innerhalb einer Fraktion ausschaut und wie unterschiedlichste Themen im Bereich Landwirtschaft erörtert werden. Da ich selbst von einem Bauernhof komme, habe ich diese Termine sehr gerne besucht und sie mit besonderem Interesse verfolgt, da mir die kurz- und langfristige Entwicklung der Landwirtschaft sehr am Herzen liegt.

Auch konnte ich in den drei Monaten Plenardebatten und öffentliche Anhörungen in verschiedenen Ausschüssen besuchen. Meine persönlichen Highlights waren hier sicherlich die Generaldebatte im Bundestag mit der Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Haushaltsdebatte zum Haushaltsplan 10 Landwirtschaft und Ernährung mit der Rede von Herrn Röring. Diese Debatten haben schön veranschaulicht, wie Politik in der Öffentlichkeit bzw. der Austausch zwischen Regierung und Opposition stattfindet.

Mein Praktikum bestand aber nicht nur aus dem Begleiten zu Sitzungen, sondern auch aus inhaltlicher Arbeit. Hier habe ich im Büro Frau Sonst und Herrn Metzner bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt. So gehörte es unter anderem zu meinem Aufgabenbereich, Herrn Metzner beim monatlichen Newsletter zu unterstützen oder Vorträge von Herrn Röring im Wahlkreis vorzubereiten. Darüber hinaus habe ich mich auch mit Bürgeranfragen beschäftigt, die entweder via Mail oder per Post ins Büro kamen. Dies hat mir auf der einen Seite gezeigt, woraus die Arbeit eines direkt gewählten Abgeordneten besteht und auf der anderen Seite ein Verständnis dafür gebracht, mit welchen Problemen Bürger aus unserem Wahlkreis zu kämpfen haben. Von Sorgen über einen Gesetzesentwurf, über einen Anruf bei der Versicherung, bis hin zum Entsetzen über die Rundfunkgebühren - ein direkter Mandatsträger ist politischer Dienstleister und hat für jeden Bürger ein offenes Ohr.

Abseits der täglichen Arbeit im Büro, hatte ich auch die Möglichkeit, diverse Veranstaltungen zu besuchen. Hier bleibt mir vor allem der Besuch der Herbstkonferenz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in Erinnerung. Bei dieser Veranstaltung ging es um Zukunftsvisionen für und die langfristige Entwicklung in ländlichen Regionen. Als stolzer Rekener und Bürger aus dem Kreis Borken habe ich die Herbstkonferenz daher mit besonderem Interesse verfolgt und konnte viele interessante Ideen aufnehmen, wie es uns gelingen kann, dass unser Kreis auch in Zukunft attraktiv und ein schöner Ort zum Leben bleibt.

Zum Abschluss meines Praktikums kann ich also konstatieren, dass das Praktikum bei Johannes Röring meine Erwartungen übertroffen hat und mein Interesse an der Politik durch die vielschichtigen Tätigkeiten hier in Berlin weiter gewachsen ist. Auch hinsichtlich meines Studiums und meiner Abschlussarbeit konnte ich viele Erkenntnisse gewinnen und den Blick auf bestimmte Schwerpunktthemen schärfen. Umso mehr freut es mich, dass mir mein Praktikum die Möglichkeit beschert hat, in Zukunft für Herrn Röring im Wahlkreis arbeiten zu dürfen und so als weiterer Ansprechpartner vor Ort dienen zu können, der die Anliegen der Bürger an Herrn Röring weiterleitet."