Nebentätigkeiten

 

 

 

 

 

Als Abgeordneter haben ich von den Wählerinnen und Wählern ein Mandat auf Zeit bekommen. Die Mitglieder des Deutschen Bundestages und der Landtage sollen einen Querschnitt der Bevölkerung widerspiegeln. Bürger aller Berufsgruppen, Arbeitnehmer wie Selbständige, müssen die Möglichkeit haben, für eine gewisse Zeit Abgeordneter zu sein, ohne ihre wirtschaftliche Existenz zu gefährden. Dies hat zur Folge, dass eine Rückkehr in den alten Beruf möglich sein muss. Während Angestellte im öffentlichen Dienst und Beamte ein gesetzlich verbrieftes Rückkehrrecht haben, müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus der Privatwirtschaft und selbständig Tätige Verantwortung für ihre Familien und ggf. Mitarbeiter weiterhin übernehmen. Die Wahl in ein Parlament darf bei Selbständigen nicht bedeuten, dass man seinen Betrieb schließen und seine Mitarbeiter entlassen muss.

 

 

 

 

 

 

Als selbständiger landwirtschaftlicher Unternehmer muss ich dafür Sorge tragen, dass mein Unternehmen auch noch existiert, wenn ich aus dem Deutschen Bundestag ausscheide. Eine Rückkehrmöglichkeit in die vorausgegangene Berufstätigkeit ist auch ein Beitrag zur Gewährleistung der Unabhängigkeit von Abgeordneten.

 

 

 

 

 

 

Unser Familienbetrieb bietet Produkte und Dienstleistungen an, für die unsere Kunden bezahlen. Die Gesamteinnahmen aus meinem Unternehmen melde ich der Bundestagsverwaltung, welche diese dann in entsprechende Stufen einteilt. Erfasst werden die Umsätze und nicht etwa der Gewinn.

 

 

 

 

 

 

Das Abgeordnetenmandat steht für mich an erster Stelle. Die Bürger im Wahlkreis wissen, dass ich mich auf vielfältige Weise für unsere Region einsetze. Zusätzlich engagiere ich mich auch ehrenamtlich in Vereinen, Verbänden und berufsständischen Organisationen. Alle Tätigkeiten werden von den Verhaltensregeln des Bundestages erfasst.